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Afrikanische Eierschlange
www.afrikanische-eierschlange.de
Haltung und Pflege
Die Afrikanische Eierschlange ist bei Beachtung einiger artenabhängiger Eigenheiten ein leicht zu haltender Pflegling.
Bevor man sich mit dem Gedanken trägt eine Eierschlange anzuschaffen, sollte man sich überlegen, welche Art für welchen Standort geeignet ist. Die nötige Temperatur und Luftfeuchtigkeit richtet sich nach dem ursprünglichen Habiat der Schlange. Hier gibt es Richtwerte, die die einzelnen Arten betreffen.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass eine Abweichung um ein bis zwei Grad durchaus legitim ist.
Um aber lange Freude an diesen schönen Tieren zu haben, sollte man sich schon an halbwegs an
die Richtwerte halten.
Auch sollte man bei einer Vergesellschaftung unterschiedlicher Arten immer nur passende Arten zusammen pflegen.
Was ganz harmoniert ist z.B. die scabra mit der medici.
Hier sollte man aber auch beachten, dass man möglichst die Tiere geschlechtergetrennt hält.

Ich bekomme häufig Anfragen, ob man die Arten untereinander verpaaren kann. Man kann vieles aber meine Meinung ist eindeutig NEIN !!!
Dies hat den Grund, dass die Arten der Eierschlange ursprünglich sind. Es sind keine "Zuchtkreationen" wie z.B. bei der Kornnatter.
Um die Artenreinheit zu erhalten, ist es immer erstrebenswert auch nur gleiche Arten zu verpaaren.
Perfektion ist es gleiche Arten aus gleichen Habiaten zusammenzuhalten.


Dasypeltis scabra
Temperatur im Schnitt 27° punktuell 32°
Nachtabsenkung auf 20-23°LF 60-70%

D. atra Hochland
Temperatur im Schnitt 25° punktuell 30° Nachtabsenkung auf 16-18° LF 70-80%

D.atra Tiefland
Temperatur im Schnitt
26° punktuell 30° Nachtabsenkung auf 18-21° LF 70-80%


D. inornata
Temperatur im Schnitt 26° punktuell 30° Nachtabsenkung auf 20-22° LF 60-70% die Tiere sollten eine Winterruhe von ca. zwei Monaten halten. In dieser Zeit nimmt man sowohl die Temp. als auch die LF etwas zurück.

D. palmarum
Temperatur im Schnitt 26° punktuell 30° Nachtabsenkung auf 20-22° LF 70-80

D. medici medici
Temperatur im Schnitt 27° punktuell 32° Nachtabsenkung auf 20-22° LF 60-70%

D. fasciata
Temperatur im Schnitt 26° punktuell 30° Nachtabsenkung auf 20-22° LF 70-90%


Die Größe des Terrariums sollte ein Mindestmaß von etwa 90 L 45 T 60H nicht unterschreiten.
Da die Eierschlange gerne klettert, sind Äste im Terrarium sehr wichtig. In diese Äste sollte man Vogelnester (im Zoofachhandel als Exotennester käuflich) sicher befestigen. Mit großer Vorliebe fressen die Tiere aus diesen Nestern.
Ein paar lebende Pflanzen zum verstecken, sowie Höhlen bzw. Schiefersteine, Wassernapf runden die Einrichtung ab.
Jungtiere nehmen sehr gerne Tropfen von den angesprühten Pflanzen auf.
Für die lebenden Pflanzen (möglichst dunkelblättrig) eignet sich als Bodengrund unbehandelte Blumenerde.
Da Eierschlangen grundsätzlich nicht an den Pflanzen knabbern, ist die Frage nach der Verträglichkeit nicht vorrangig.
Befeuchtetes Moos unter einer Baumrinde ist für die Häutung ideal.

Als Terrabodengrund nehme ich unbehandelte Pinienerde und als obere Schicht groberes Substrat z.B. Jungle Earth von Exo Terra.
Hier ist so einiges möglich.
Man sollte unbedingt darauf achten keinen Sand zu verwenden, da die Schlange diesen (sollte sie am Boden fressen) mit aufnehmen könnte und dies sehr unangenehm für das Tier ist. Auch sollte grundsätzlich unbehandeltes Substrat verwendet werden.
Bei der Wahl des Terras ist darauf zu achten, dass
sich keine auch noch so kleinen Lücken im Becken befinden. Auch sollte bei Verwendung von Schiebetüren die Ritze zwischen den Scheiben abgedichtet werden.
Eierschlangen sind Ausbruchskünstler. Insbesondere Jungtiere passen durch die kleinsten Lücken.

Des weiteren ist die Wärmequelle so anzubringen, dass das Tier nicht mit der Lampe in Berührung kommt, um Verbrennungen zu vermeiden.
Hier sollte man immer bedenken, dass Eierschlangen gute Kletterer sind.
Da Eierschlangen vorwiegend Nachtaktiv sind, ist eine Versorgung mit UV-Licht nicht zwingend. Die Nahrungsspezialisten holen ihre Vitamin D Versorgung aus den Eiern.




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