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Afrikanische Eierschlange
www.afrikanische-eierschlange.de
Arten und ihre Besonderheiten

Hier möchte ich auf einige Arten und ihre Besonderheiten eingehen.

Die Afrikanische Eierschlange gibt es in verschiedenen Arten und Unterarten.

Die Bestimmungen dieser Arten ist zum Teil sehr schwierig.Die Arten, welche ich selber pflege, sind mit Fotos und näheren Beschreibungen versehen.


Dasypeltis scabra  (fast ganz Afrika  mit Ausnahme der großen Wüsten und hohen Gebirgslagen, SW-Arabien)


Die D. scabra ist besonders durch ihre zumeist auffälligen Sattelflecken gut zu erkennen. Die Flecken sind grundsätzlich dunkler als die Grundfarbe der scabra und besitzen andersfarbige Einschlüsse. Auf dem Kopf befinden sich zwei dunklere geradlienige und zwei dunklere V-förmige Zeichen, die zum Hals hin offen stehen. Jedoch, gibt es sie in so vielfältigen Farben und Zeichnungen oder auch ohne Zeichnung, so dass eine genaue Bestimmung nicht immer möglich ist.                                                                            

Hier hilft oft eine Auszählung der Schuppen.


Dasypeltis atra  (SW-Äthiopien, Uganda, Burundi, Ruanda, Kenia, Rep. Kongo, S-Sudan)


ist eine montane Art. Sie besiedelt nicht nur das Hochland, sondern auch das Tiefland. Die Hochlandatra ist eine einfarbig schwarze Schlange.

Besonderheiten: Die Hochlandatra benötigt eine besonders hohe Nachabsenkung der Temperatur. Die Temperaturen sollten zwischen 24-27 ° C. liegen und eine Nachtabsenkung auf ca. 16-18° C ist notwendig, um lange Freude an dieser schönen Schlangenart zu haben. Die LF sollte zwischen 70-80 % liegen.

Die Mimikri der Hochlandatra unterscheidet sich insofern von anderen Arten, als das die nicht rasselt, sondern vielmehr bläht sie den Hals um andere in Ihrem Gebiet vorkommenden Giftschlangen nachzuahmen.

Sie ist vom Verhalten her eher ein ruhiges Tier.

Die Tieflandform der atra ist rotgefärbt (mit rötlicher Zunge) und olivgrün mit Zeichnung. Die roten Tiere sind häufig ohne Zeichnung. Aber ich besitze auch ein rotes WF-Mädchen, welches gezeichnet ist.

Meine grünen atras (WF aus Uganda) sind alle schwach gezeichnet. Die Zeichnung scheint, je älter das Tier wird, zu verschwinden. Die Bauchseite dieser Tiere ist deutlich olivgrün.

Besonderheit: Im Gegensatz zur schwarzen Hochlandatra sind diese Tiere zumeist etwas agiler. Sie rasseln und führen Scheinangriffe bei Bedrohung durch.

Auch sie ahmen Giftschlangen aus ihrem Verbreitungsgebiet nach.


Dasypeltis medici medici  (Kenia, Somalia, Mosambik, Malawi, Tanzania, NO-Simbabwe)


Die D. medici ist eine eher kleine Art.

Sie besitzt eine bräunliche bis rötliche Grundfarbe und auch eine Zeichnung. Von den Haltungsansprüchen ist sie der D. scabra sehr ähnlich.

Unterart der m. medici:

Dasypeltis m. lamuensis (Kenia, Tanzania)

einfarbig graue und rötliche Tiere.


Dasypeltis palmarum   (Angola, Rep. Kongo, ehem. Zaire , Kongo)


Die D. palmarum ist wie ich finde eine sehr ausdrucksstarke Schlange. Sie hat tiefschwarze, für ihren filigranen Kopf, sehr große Augen, und eine beige Grundfarbe mit nur sehr schwacher Zeichnung. 

Auch sie kommt leider selten in den Handel.

Die D. palmarum ist eine sehr zierliche Schlange.


Dasypeltis inornata  (SO-Kap-Provinz und Natal, Swaziland) 

Die D. inornata ist eine zeichnungslose Schlange. Es gibt sie in gelblicher,rotbrauner und brauner Färbung. Die inornata ist ein eher großes und kräftiges Tier.

Sie hat eine rosafarbene Zunge und einen rosafarbenen Mundinnenraum.

Sie ist die einzige Eierschlangenart, welche eine Winterruhe benötigt. 

Alle anderen Eierschlangenarten halten offensichtlich nur eine Art von Fresspause verbunden mit einer auffälligen Inaktivität. Diese Pausen unterliegen keinem besonderem jahreszeitlichem Rhytmus.


Dasypeltis fasciata  (N-Rep.-Kongo, W-Uganda, Zentralafrikanische Republik, S-Tschad bis       nach Gambia)

Trotz ihres relativ großen Verbreitungsgebietes kommt diese Eierschlangenart leider nur sehr selten in den Handel.

Sie ist ein besonders großes und kräftiges Tier. Ihre Grundfarbe ist ein helles Braun das von gelben Querstreifen durchbrochen wird.

Es soll auch einfarbig hellbraune und olivgrüne Tiere geben.

Besonderheit: Die D. fasciata benötigt eine sehr hohe LF. Optimaler Weise sollte eine Regen- u. Trockenzeit simuliert werden. Die LF in der Regenzeit sollte zwischen 80-90 % liegen und in der Trockenzeit zwischen 45-55 %.

Wenn die LF zu gering ist (in der Trockenzeit), stellt sie die Nahrungsaufnahme ein. Dies hat auch zur Folge, dass eine Vermehrung eher in der Regenzeit stattfindet.

Die D. fasciata besitzt eine sehr auffällige Kopfzeichnung. 

Sie besteht aus feinen, schwarzen Linien und Schnörkeln, welche unregelmäßig auf der Kopfoberseite angeordnet sind.


Desweiteren gibt es (z.T. neue) Arten wie:

D. abyssina (Äthiopien), D. confusa (S-Senegal u. Kongo), D.sahelensis (Sahelzone, Senegal, Gambia, Burkina Faso S-Mali u. Niger), D. gansi (Küste von Senagal und Gambia), D.latericia (Senegal, Gambia, Brukina Faso, S-Mali u. Niger, N-Togo, Guinea, Benin, Nigeria)

Ich habe bisher keines dieser Tiere gesehen und kann noch nichts zu diesen Arten berichten.

 

 


 

 


 



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